Montag, 18 September 2017 08:22

Hohenberg-Krusemark: Lea Gasenzer auf Platz 4

geschrieben von 
Artikel bewerten
(0 Stimmen)

Die neue Deutsche Meisterin der Ponyvielseitigkeitsreiter heißt Lena Pede. Im Sattel von Mr. Berny gewann die 15-jährige Nachwuchsreiter aus Berlin-Brandenburg mit Abstand Gold vor Jana Lehmkuhl mit Veith und Emily Roberg mit Sandro. Gastgeber der Deutschen Ponymeisterschaft war Hohenberg-Krusemark in Sachsen-Anhalt.

Eine gute Dressur (40,8 Minuspunkte), eine schnelle Geländerunde (1,2 Zeitstrafpunkte) und ein fehlerfreier Parcours zum Abschluss – das waren die Zutaten, die Lena Pede aus Wahlsdorf-Liepe zum Abschluss ihrer Ponyzeit den deutschen Meistertitel bescherten. Mit einem Endstand von nur 41,8 Minuspunkten ließ die Tochter von Berlin-Brandenburgs Landestrainer Bernhard Pede ihre Konkurrentinnen weit hinter sich. Mit 50,3 Minuspunkten sicherten Jana Lehmkuhl (15) aus Voerde und Veith die Silbermedaille. Das Paar konnte sich dank ihres guten Puffers aus der Dressur (38,3/Platz eins) einige Zeitfehler im Gelände und sogar zwei Abwürfe (8) im Springen leisten, ohne seine Platzierung zu gefährden. Mehr hätten es aber nicht werden dürfen, denn dank einer Nullrunde im Springen blieb es für Emily Roberg und Sandro bei 53,8 Minuspunkten. Für die 13-jährige Münsteranerin hieß das Bronze. Das Nachsehen hatte Lea-Sophie Gasenzer (15, Oldenburg) mit Pony Emily. Das Weser-Emser-Paar hatte nach Dressur und Geländeritt noch auf Medaillenkurs gelegen, fiel jedoch durch einen Springfehler im abschließenden Parcours auf Platz vier zurück.

Insgesamt bewarben sich 28 Ponyvielseitigkeitsreiter in Krusemark um den deutschen Meistertitel. Mit Ausnahme von Einzelreiterin Antonia Locker (15. Hamminkeln) und Andante D und der Teamreiterin Maxima Homola (14, Bad Homburg), die mit Zweitpony Lalube Platz zehn belegte, fehlten in diesem Jahr die EM-Teilnehmer im Starterfeld. „Die anderen sind alle im letzten Ponyjahr und wollten oder konnten nicht mehr dabei sein, weil beispielsweise das Pony schon nicht mehr zur Verfügung steht“, wusste Bundestrainer Fritz Lutter zu berichten. „Aber was wir hier gesehen haben, stimmt mich positiv. Da entwickelt sich im Hinblick auf das kommende Jahr etwas Gutes, wenn es natürlich auch noch an Championatserfahrung fehlt."

Platz 5 ging an Marie Schreiber mit Diabas, Platz 7 an Clara Blau und Rang 18 an Antonia Peiß.

Hella Jensen gewinnt U15-Bundesfinale
Um zweiten Mal war das U15-Bundesfinale zugleich Finale des Derby-Dynamic-Junioren-Cups, einer Serie von U18-Prüfungen im Land, durch die seit vergangenem Jahr Nachwuchsreiter gezielt gefördert werden. Als Siegerin des Finales ging Hella Jensen (14, Tetenhusen) mit der 13-jährigen Trakehner Stute Luzi Caro (42,9 Minuspunkte) hervor. Nach Dressur und Geländeritt noch Zweite, tauschte die Schleswig-Holsteinerin den Platz mit der amtierenden Bundesnachwuchschampionesse Jule Krueger (13) aus Hamburg und Parlando, die wegen eines Springfehlers im Parcours auf den Silberrang rutschten. Bronze ging an den 13-jährigen Nane Nikolaus Dehn (Schwesing/Schleswig-Holstein) mit der Holsteiner Schimmelstute Zilia D (v. Corland) aus der Zucht und im Besitz seines Großvaters Siegfried Dehn.

Erste Reserve und somit Platz 5 ging an Vera Heckelmann mit Lütte Deern.

Herzlichen Glückwunsch!

 

 

Quelle: fn-press.

Gelesen 763 mal
   
© Pferdesportverband Weser-Ems e.V