Stefan Nording

Stefan Nording

Freitag, 19 Januar 2018 10:15

Nachwuchskader Dressur für 2018 steht

Kader nach Preis der Zukunft komplettiert.

Der Nachwuchskader Dressur ist nun komplett. Im Anschluss an den Preis der Zukunft hat die AG Nachwuchs des Dressurausschusses des Deutschen Olympiade-Komitees für Reiterei (DOKR) die U21- und U18-Kader um die Besten ergänzt. Fest steht ebenfalls der neue U16-(Pony-)Kader. Alle Nachwuchskader wurden entsprechend der durch die Leistungssportreform bedingten Vorgaben des Deutschen Olympischen Sportbundes (DOSB). Diese beinhaltet nicht nur eine neue Kaderstruktur, sondern auch eine Konzentration der Kader.

Nach der Leistungssportreform wird aus dem ehemaligen C-Kader der neue Nachwuchskader. In den Nachwuchskader 1 der Altersklassen Junge Reiter (U21), Junioren (U18) und Ponyreiter (U16) werden Reiter mit ihren Pferden berufen, die die Leistungsperspektive für die erfolgreiche Teilnahme an den Europameisterschaften ihrer Altersklasse haben oder im besonderen Maße für eine entsprechende Förderung geeignet sind. Den neuen Kadern gehören an (in alphabetischer Reihenfolge):

NK 1 (U21/Junge Reiter): Hannah Erbe (Wohnort: Krefeld/ reitet für Landesverband: RHL) mit Carlos, Luca Michels (Münster/RHL) mit Rendezvous, Semmieke Rothenberger (Bad Homburg/HES) mit Geisha und Dissertation, Lia Welschof (Paderborn/WEF) mit Don Windsor OLD sowie Alexa Westendarp (Wallenhorst/WES) mit Der Prinz und Four Seasons

NK 1 (U18/Junioren): Romy Allard (Dormagen/RHL) mit Summer Rose, Linda Erbe (Krefeld/RHL) mi DSP Fierro, Sophie Reef (Bad Bentheim/WES) mit Rue Noblesse sowie Johanna Sieverding (Cappeln/WES) mit Lady Danza.

Hauptkriterium der Berufung in den Nachwuchskader 2 (ehemals D/C-Kader) ist die Leistungsperspektive der Kombination von Reiter und Pferd im Hinblick auf eine spätere Aufnahme in einen Bundeskader. Nominiert hierfür wurden:

NK 2 (U21/Junge Reiter): Lisa Breimann (Olfen/WEF) mit Aida Luna, Paulina Holzknecht (Solingen/RHL) mit Wells Fargo, Rebecca Horstmann (Ganderkesee/WES) mit Friend of Mine sowie Ann-Sophie Lückert (Bad Zwischenahn/WES) mit Fairmont

 

Herzlichen Glückwunsch!

 

In diesem Jahr wird es erstmals auch einen U14-Kader in der Dressur geben. Die Nominierung hierfür erfolgt nach dem Preis der Besten in Warendorf, bei dem ebenfalls zum ersten Mal auch die „Children“ auf dem Viereck ihre Besten ermitteln. 

Donnerstag, 18 Januar 2018 08:23

PM-Turnierpakete: Jetzt bewerben

Hilfe für Turnierveranstalter

Bei vielen Veranstaltern laufen die Planungen für das Turnierjahr 2018 bald an oder sind schon in vollem Gange. Jetzt gilt es, sich eines der PM-Turnierpakete zu sichern, mit denen die Persönlichen Mitglieder (PM) der Deutschen Reiterlichen Vereinigung (FN) auch in diesem Jahr wieder Veranstalter ländlicher Turniere unterstützen.

35 Vereine profitierten 2017 von dem neuen Projekt "PM-Turnierpakete" der Persönlichen Mitglieder. Die Aktion stieß bei den Turnierveranstaltern auf große Resonanz und wird auch 2018 angeboten. Stephanie Pigisch, Leiterin des Bereichs PM bei der Deutschen Reiterlichen Vereinigung, erläutert: „Wir wissen um den großen Aufwand, den Reitvereine betreiben, um ein Turnier auf die Beine zu stellen. Und wir wissen, dass es gerade die ländlichen Turniere an der Basis sind, die den Reitsport flächendeckend am Leben halten. Turniere und Reitertage helfen nicht nur, den Zusammenhalt im Verein zu stärken, sondern auch neue Menschen für das Pferd und den Pferdesport zu begeistern. Vor allem soll auch das ehrenamtliche Engagement gestärkt werden. Daher vergeben die Persönlichen Mitglieder 2018 erneut 35 PM-Turnierpakete und unterstützen damit gezielt Reitvereine, die ein Turnier oder einen Reitertag veranstalten.“ Die PM-Turnierpakete beinhalten unter anderem Ehrenpreise für zwei Prüfungen, individuelle Plakate, um das Turnier zu bewerben, einheitliche T-Shirts für die Turnierhelfer und nützliche Accessoires wie Aufsitzhilfen, Cappies oder Leckerchen, die den Teilnehmern zur Verfügung gestellt bzw. an diese weitergereicht werden können.

Wer kann teilnehmen?
Deutschlandweit können sich Reitvereine um ein Turnierpaket bewerben, die zwischen April und Dezember 2018 ein Turnier veranstalten, dessen Schwerpunkt im Amateursport liegt – ganz gleich, ob es sich um ein Hallen- oder Freiluft-, ein LPO- oder WBO-Turnier oder um einen Reitertag handelt. Die Gewinner verpflichten sich, die im PM-Turnierpaket enthaltenen Werbemittel auch zu nutzen, also die PM-Werbebanden aufzuhängen, Flyer und Accessoires im Zuschauer- und Teilnehmerbereich auszulegen, das PM-Logo auf den Werbemitteln des Turniers zu platzieren und im Anschluss an die Veranstaltung Fotos, die all dies dokumentieren, an die PM-Geschäftsstelle zu senden.

Sonderpreise am Jahresende
Als zusätzlichen Anreiz vergeben die PM am Ende des Jahres noch einen extra Preis: Jeder Verein, der eine Berichterstattung bei der Geschäftsstelle einreicht, bekommt 100 Euro für ein Helferfest. Kreativ sein lohnt sich also: Fotos, Videos, Collagen und Berichte aus der örtlichen Tagespresse sind nur einige Möglichkeiten, den Einsatz des PM-Turnierpakets festzuhalten.

Bewerbungsverfahren
Die Bewerbung ist ab sofort über Facebook oder Instagram möglich. Einfach Foto oder Film hochladen: Stellen Sie Ihr Foto oder eine Filmsequenz auf Instagram oder Facebook unter dem Hashtag #pmturnierpaket öffentlich ein und verlinken Sie die Persönlichen Mitglieder der FN – schon ist Ihr Verein in der Auswahl um die 35 PM-Turnierpakete dabei. Alle Details zur Ausschreibung und der Weg der Bewerbung sind unter www.pferd-aktuell.de/pmturnierpaket zu finden. Bewerbungen werden bis zum 28. Februar 2018 entgegen genommen. Die Bekanntgabe der Gewinner erfolgt Mitte März per persönlicher Benachrichtigung.

 

Quelle: fn-press

Bewerbungsschluss für Turnierveranstalter ist der 31. Januar.

Die erfolgreiche J.J.Darboven Vereins-Initiative geht in die dritte Runde. Noch bis zum 31. Januar können sich Turnierveranstalter unter www.pferd-aktuell.de/vereinsinitiative. um eines von 100 Veranstalter-Kits des Hamburger Heißgetränkespezialisten bewerben und damit ihr Turnier 2018 aufwerten.

In Kooperation mit der Veranstaltungsagentur En Garde Marketing und der Deutschen Reiterlichen Vereinigung (FN) hat das Unternehmen J.J.Darboven mit seiner Vereins-Initiative ein deutliches Zeichen in Richtung Basissport und Ehrenamt gesetzt. Auf die ausgewählten Turnierveranstalter, die ihr gastronomisches Angebot ehrenamtlich auf die Beine stellen, wartet ein attraktives Paket mit allem, was zu einer professionellen Kaffeeversorgung gehört: Kaffeemaschinen, Kaffeebedarf, Becher, Rührstäbchen, Milch, Zucker, ein schickes J.J.Darboven-Whiteboard für die Preisliste am Kaffee-Stand und entsprechende Aufmachung durch Banner und Flaggen. Darüber hinaus erhalten die Gewinnervereine bereits Wochen vor ihrem ein umfangreiches Werbepaket mit Plakaten, Flyern und Spannbannern sowie drei Präsentkörbe als Ehrenpreise. Fünf der insgesamt 100 Siegervereine, die besonders kreativ mit dem Sponsoring-Material umgegangen sind, können außerdem eine von fünf Turnierreisen (Munich Indoors, Partner Pferd Leipzig, Hamburger Derby, Global Jumping Berlin und Bundeschampionate) und einen Lehrgang mit Holger Wulschner bei sich im Verein gewinnen.

Mitmachen kann jeder Verein, der ein Reitturnier gemäß LPO im Zeitraum zwischen 1. April und 30. September 2018 plant und dessen Gastro-Bereich ehrenamtlich geführt wird. Hb

Informationen und Bewerbung unter www.pferd-aktuell.de/vereinsinitiative.

 

Quelle: fn-press

Die junge Garde gab im Großen Preis von Münster den Ton an: Das Hauptspringen des K+K Cups in der Halle Münsterland gewann der 23-jährige Maurice Tebbel mit dem Hengst Don Diarado vor dem ein Jahr älteren Gerrit Nieberg (Sendenhorst), der mit Contagio den zweiten Platz belegte.

Gerrit Nieberg, 24-jährige Sohn des langjährigen Championatsreiters Lars Nieberg, reitet von Erfolg zu Erfolg. Kurz vor Weihnachten hatte er ein wenig überraschend mit Contagio v. Colman den Großen Preis in der Frankfurter Festhalle gewonnen, drei Wochen später bestätigte er seine bestechende Form beim K+K Cup in Münster. Mit dem 14-jährigen Holsteiner Schimmelhengst blieb er im vierköpfigen Stechen fehlerfrei und steuerte Contagio in 38,09 Sekunden ins Ziel. Es sollte nicht reichen, einer war noch schneller: Maurice Tebbel und der erst neunjährige rheinische Hengst Don Diarado v. Diarado meisterten den Parcours in pfeilschnellen 36,62 Sekunden. Tebbel hatte den Sieg in der Tasche und durfte den Turnierplatz mit einem schicken vierrädrigen Ehrenpreis aus dem Hause Mitsubishi verlassen.

24 Jahre jung ist auch die Drittplatzierte im Großen Preis: Die in Münster lebende Dänin Zascha Nygaard Andreasen beendet das Stechen mit dem westfälischen Wallach Charmeur v. Cayetano mit einem Abwurf in 37,55 Sekunden. Der Parcours des Großen Preises in der vergleichsweise engen Halle Münsterland hatte es den 45 Reitern nicht leicht gemacht, nur vier erreichten das Stechen, ein Drittel des Feldes – 16 Paare – gab sogar auf.

 

Quelle: fn-press

Montag, 15 Januar 2018 09:30

Sieg für Alexa Westendarp

Preis der Zukunft: In Münster wurden die Weichen für das Turnierjahr der Nachwuchsdressurreiter gestellt. 

Traditionell eröffnen die Dressurprüfungen für Junge Reiter und Junioren beim K+K-Cup in der Halle Münsterland die Turniersaison für die Nachwuchsdressurreiter.

In diesem Jahr wurden in beiden Altersklassen die Karten neu gemischt. Bei den Junioren setzte sich im Finale Linda Erbe aus Krefeld mit ihrem Deutschen Sportpferd DSP Fierro (v. Fürst Wettin - Eskadron) mit deutlichem Vorsprung gegen die Konkurrenz durch. 73,07 Prozent vergaben die Richter für ihre Vorstellung. Bereits im vergangenen Jahr war sie neben Lia Welschof mit Team-Gold, Einzel-Bronze und Kür-Silber die erfolgreichste deutsche Juniorin bei den Europameisterschaften. Zweite wurde, wie schon in der Einlaufprüfung Sophie Reef aus Bad Bentheim. 71,036 Prozent erzielte sie mit der Hannover Stute Rue Noblesse (v. Rosentau - Cordoba) im Finale. Die 17-Jährige wird von Sabine Egbers trainiert und war im vergangenen Jahr noch Zehnte bei den DJM. Im Finale sich noch etwas verbessern konnte Linda Erbes Zwillingsschwester Helen Erbe. Sie wurde mit Serano, einem im Rheinland gezogenen Hengst (v. Son of Cologne – Donnerschwee) und 69,868 Prozent Dritte. Für das Spitzentrio war es – wie für die allermeisten der insgesamt 18 Starter– die erste Teilnahme am „Preis der Zukunft“. Nane Grunwald und ihr Oldenburger Wallach Sülberg konnten in der ersten Prüfung noch mit 70,225% Punkte Anschluss an das Spitzentrio halten, im Finale erreichte das Paar  67,719% und belegte Platz 11.

 

Lediglich zwei Paare waren Wiederholer: Dina Bardach (Dormagen) mit Dimension de Hus (v. Desperados – Bolero) und Liselott Marie Linsenhoff (Kronberg) mit Danönchen (v. Danone – Rohdiamant). Sie belegten mit 69,781 beziehungsweise 69,123 Prozent die Plätze vier und fünf.

Dominierende Reiterin der Jungen Reiter war Alexa Westendarp aus Wallenhorst. Die 20-Jährige sicherte sich mit ihrem bewährten Hannoveraner Wallach Der Prinz (v. Diamond Hit- Davignon I) und 74,649 Prozent den Sieg im Finale und belegte darüber hinaus mit der aus eigener Zucht stammenden, erst siebenjährigen Hannoveraner Stute Four Seasons (v. Fürstenball – Fidertanz) mit 71,667 Prozent den vierten Platz. Auf dem zweiten Platz landete mit 72,982 Prozent die Junioren-Doppeleuropameisterin des Vorjahres, Lia Welschof (Paderborn), allerdings nicht mit ihrem EM-Pferd Linus LK, sondern mit dem 15-jährigen Oldenburger Don Windsor OLD (v. Don Cardinale – Waldstar xx), mit dem zuvor schon Florine Kienbaum und zuletzt Leonie Richter als Junge Reiter erfolgreich waren. Den dritten Platz belegten mit 71,886 Prozent Paulina Holzknecht und der Hannoveraner Wells Fargo (v. Welser – Fabriano), die ebenfalls schon Championatserfahrung mitbringen. Punktgleich mit Alexa Westendarp und Four Season landete ein weiteres Umsteigerpaar auf dem vierten Platz: Rebecca Horstmann und ihr Oldenburger Friend of Mine (v. For Compliment – Rubinstein). Auch sie erzielten 71,667 Prozent und knüpfen damit nahtlos an ihre Erfolge im Juniorenlager an. Ann-Sophie Lückert im Sattel von Fairmont rangierte sich zuerst auf Platz 5 und dann im Finale mit 68,947 Prozent auf Platz 7 ein.

„Der Preis der Zukunft eine deutliche Entwicklung gemacht, auch von der Anzahl der Teilnehmer. Wir können mit den Ergebnissen in beiden Altersklassen sehr zufrieden sein und damit hoffnungsvoll ins Jahr 2018 schauen“, sagte der zuständige Bundestrainer Hans-Heinrich Meyer zu Strohen. Hb

Alle Ergebnisse gibt es unter www.escon-marketing.de/index.php/events-2018/k-k-cup-muenster/ergebnisse-dressur.

 

Quelle: fn-press

Donnerstag, 11 Januar 2018 16:35

Dressurturnier der IGD vom 13.-14. Januar

Achtung! Die aktuellen Starter- und Ergebnislisten, sowie weitere Informationen zum Dressurturnier der IGD, finden Sie hier!

Meldeschluss für die Prüfungen 2,4 & 6 ist am Samstag um 19 Uhr. Die Meldestelle ist dazu am Samstag von 08.00 - 19.00 Uhr unter 04441-914015 erreichbar.

Donnerstag, 04 Januar 2018 09:24

Ranglisten Fahren 2017

Christoph Sandmann an der Spitze, Marlena Brenner und Anna Sandmann auf Platz zwei.

Nach 2015 hat Christoph Sandmann wieder die Spitze der nationalen Rangliste der Vierspännerfahrer zurückerobert. Der beste deutsche Vierspännerfahrer der EM, der neben Team-Silber auch die Einzel-Bronzemedaille bei den Europameisterschaften in Göteborg gewonnen hat, führt auch die nationale Rangliste an. Auch in den anderen Anspannungsarten gibt es einige Veränderungen.

Hinter Christoph Sandmann liegt auf Platz zwei der Vierspänner-Rangliste sein EM-Teamkollege Georg von Stein aus Modautal in Hessen. Ebenfalls zum erfolgreichen Silber-Team in Göteborg gehörte auch Mareike Harm, die hinter Sandmann und von Stein Platz drei der Rangliste belegt. Die 32-Jährige aus Negernbötel in Schleswig-Holstein hat sich damit um zwei Plätze verbessert. Platz vier – wie auch im Vorjahr – geht an Rainer Duen aus Minden. 2016 noch an der Spitze, in diesem Jahr auf Platz fünf, liegt Michael Brauchle aus Lauchheim-Hülen.

Zweispänner: Lars Schwitte erstmals vorne
Bei den Zweispännern führt Lars Schwitte (Stadtlohn) erstmals die Rangliste an. Den zweiten Platz teilen sich gleich drei Zweispännerfahrer: Arndt Lörcher (Wolfenbüttel), Anna Sandmann (Lähden) und Sebastian Warneck (Rangsdorf). Warneck hat gemeinsam mit Schwitte und Dennis Schneiders (Petershagen), der Platz sieben der Rangliste belegt, in diesem Jahr bei der WM der Zweispänner in Lipica Team-Silber gewonnen. Außerdem hat Sebastian Warneck auch noch Einzel-Silber geholt. Platz fünf geht mit Stefan Schottmüller (Kraichtal) an einen weiteren WM-Teilnehmer, der im vergangenen Jahr an der Spitze der nationalen Rangliste stand. Platz sechs belegt Sandro Koalick (Drebkau), der im Jahr zuvor Platz vier belegt hat. In die Top-Ten gefahren hat sich nach mehreren Jahren jetzt wieder die Weltmeisterin von 2011, die 29-jährige Carola Slater-Diener aus Hermsdorf.

An der Spitze der Pony-Zweispänner gibt es keine Veränderung: Wie im Vorjahr belegt hier Max Berlage (Schüttorf) den ersten Platz. Um einen Platz verbessert – von drei auf zwei – hat sich Dieter Baackmann aus Emsdetten. Platz drei geht an den amtierenden Vize-Weltmeister Jan-Felix Pfeffer, der sich von Platz acht nach oben gearbeitet hat.

In der Rangliste der Pony-Einspänner hat es einige Veränderungen gegeben. Neu an der Spitze steht Fabian Gänshirt (Lahr). Er holte 2017 mit Pony David und der deutschen Mannschaft Gold bei der Pony-WM in Minden. Ebenfalls zum erfolgreichen WM-Team in Minden gehörte auch Katja Helpertz (Monheim) mit Nordsterns Störtebecker. Sie belegt gemeinsam mit der Einzel-Weltmeisterin Marlena Brenner (Schüttorf) und Leonardo Platz zwei der nationalen Rangliste. Marlena Brenner hat sich von Platz acht, Katja Helpertz von Platz vier auf den zweiten Platz geschoben. Katja Helpertz belegt außerdem mit ihrem Nachwuchspony Chip Chap Coconut den vierten Platz. Diesen Platz teilt sie sich mit Niels Grundmann (Fredenbeck), der mit Tadeus von Platz zwei auf vier gerutscht ist.

Für die Ranglisten der Disziplin Fahren gibt es je nach Anspannungsart eine spezielle Punktevergabe. Es zählen alle bundesweit offenen S-Turniere und CAI. In Anlehnung an § 802.3 LPO werden für den Fahrer Punkte vergeben. Grundlage der Berechnung ist seit 2015 die Starterzahl der jeweiligen Kombinierten Prüfung. Es werden folgende Punkte je Prüfung vergeben: 1. Platz = Starterzahl + 1, 2. Platz = Starterzahl – 1, 3. Platz = Starterzahl - 2 usw.. Für ein CAI3* und höher, eine EM oder WM gibt es unabhängig von der Starterzahl maximal 35 Punkte, für ein CAI2* und nationale Prüfungen gibt es maximal 25 Punkte. „Ab 2018 wollen wir die Berechnung leicht verändern, damit die Ranglisten noch aussagekräftiger werden“, erklärt Cheftrainer Karl-Heinz Geiger.

Die aktuellen Ranglisten und die Ranglisten der vergangenen Jahre sind unter www.pferd-aktuell.de/fahren/ranglisten-fahren verfügbar.

Mittwoch, 20 Dezember 2017 08:33

Springen: Kader für 2018 berufen

Auch der Ausschuss Springen des Deutschen Olympiade-Komitees für Reiterei (DOKR) hat die Kader für das Jahr 2018 berufen. Wie in den anderen beiden olympischen Disziplinen werden nach den Vorgaben des Deutschen Olympischen Sportbundes (DOSB) im Zuge der Leistungssportreform nun A-, B-, und C-Kader in Olympia-, Perspektiv- und Nachwuchskader unterteilt.

Den Olympiakader (früher A-Kader) bilden Reiter und Pferde, die eine Perspektive für die erfolgreiche Teilnahme an kommenden Olympischen Spielen haben, die bei den Europameisterschaften 2017 Weltspitzenleistungen erbracht haben oder bei anderen internationalen Turnieren vergleichbare Weltspitzenleistungen erbracht haben. Diese Paare sind (in alphabetischer Reihenfolge): Simone Blum (Zolling) mit DSP Alice, Marcus Ehning (Borken) mit Comme il Faut, Funky Fred und Pret a Tout, Laura Klaphake (Steinfeld) mit Catch me if you can, Maurice Tebbel (Emsbüren) mit Chaccos' Son sowie Philipp Weishaupt (Riesenbeck) mit LB Convall.

Den Perspektivkader (früher B-Kader erweiterte Weltspitze) bilden Reiter und Pferde, die aktuelle Erfolge vorweisen können sowie die Perspektive haben, in den Olympiakader aufzusteigen und damit auch für die erfolgreiche Teilnahme an kommenden Weltreiterspielen oder Olympischen Spielen infrage kommen. Dies sind: Markus Beerbaum (Thedinghausen) mit Charmed, Hans-Dieter Dreher (Eimeldingen) mit Berlinda, Felix Hassmann (Lienen) mit Cayenne WZ, Andreas Kreuzer (Herford) mit Calvilot, Janne-Friederike Meyer-Zimmermann (Pinneberg) mit Goja, Meredith Michaels-Beerbaum (Thedinghausen) mit Daisy, Mario Stevens (Molbergen) mit Baloubet, Patrick Stühlmeyer (Mühlen) mit Chacgrano, André Thieme (Plau am See) mit Conthendrix und Holger Wulschner (Passin) mit BSC Cha Cha Cha.

Den Nachwuchskader 1 U25 (früher B-Kader perspektivisch) bilden Reiter und Pferde, die aktuelle Erfolge vorweisen können, mittel- bzw. langfristig eine Perspektive für die erfolgreiche Teilnahme am internationalen Spitzensport haben und vorrangig der Altersklasse U25 angehören. Dies sind: Vanessa Borgmann (Wesel) mit Caspar IV, Kendra Claricia Brinkop (Borken) mit A la Carte NRW, Christopher Kläsener (Bad Essen) mit Inliner, Niklas Krieg (Villingen-Schwenningen) mit Carella, Christian Kukuk (Riesenbeck) mit Limonchello NT und Colestus, Maximilian Lill (Antorf) mit Checkers, Marcel Marschall (Riedlingen) mit Fenia van Klapscheut und Uthopia sowie Angelique Rüsen (Marl) mit Reavnir.

Aus dem ehemaligen C-Kader wird nun ebenfalls der Nachwuchskader. In den Nachwuchskader 1 der Altersklassen Junge Reiter (U21), Junioren (U18), Ponyreiter (U16) und Children (U14) werden Reiter mit ihren Pferden berufen, die die Leistungsperspektive für die erfolgreiche Teilnahme an den Europameisterschaften ihrer Altersklasse haben oder im besonderen Maße für eine entsprechende Förderung geeignet sind. Berufen wurden:

NK 1 (U21/Junge Reiter): Henry Delfs (Steinburg) mit Consuela D, Jesse Luther (Wittmoldt) mit Castro W, Justine Tebbel (Emsbüren) mit Light Star, Lara Weber (Kamen) mit Christdorn, Cedric Wolf (Buchholz) mit Cho Chang J und Hilton de Laubry

NK 1 (U18/Junioren): Niels Carstensen (Leipheim) mit Sandro Gold, Hannes Ahlmann (Reher) mit Sunsalve, Beeke Carstensen (Sollwitt) mit Venetzia und Cara Mia, Max Haunhorst (Hagen a.T.W.) mit Charis, Crüger und Chaccara, Laura Hetzel (Goch) mit Quanita

NK 1 (U16/Ponyreiter): Pia Alfert (Ahaus) mit Song Girl und Mr. X, Johanna Beckmann (Brunsbüttel) mit Crazy-Hardbreaker SP WE und Karim van Orchid's, Milja Esser (Wipperfürth) mit Antine, Lea Sophia Gut (Biberach) mit Salvador IV, Hanna Schumacher (Bottrop) mit High Dream N, Julie Thielen (Losheim) mit Bad Man und Tonlyn's Bobby Girl

NK 1(U14/Children): Charlotte Höing (Großbeeren) mit Bajala und Fixit, Chiara Reyer (Westerkappeln) mit Cederic

Hauptkriterium der Berufung in den Nachwuchskader 2 (ehemals D/C-Kader) ist die Leistungsperspektive der Kombination von Reiter und Pferd im Hinblick auf eine spätere Aufnahme in einen Bundeskader. Nominiert für den NK 2 (U14-U21) wurden: Calvin Böckmann (Lastrup) mit Carvella Z, Teike Carstensen (Sollwitt) mit Constanze und Cadour, Mick Haunhorst (Hagen) mit Sonnenblümchen B, Philipp Houston (Leichlingen) mit Chalanda und Chaquilot, Britt Roth (Freimersheim) mit Thekla-Carola, Alina Sparwel (Südlohn) mit Cookie und Matthis Westendarp (Wallenhorst) mit Stalido

 


Herzlichen Glückwunsch!

Dienstag, 12 Dezember 2017 08:40

Gründerwettbewerb: Gewinner der zweiten Runde

Gewinner-Ponyreitschulen stellen sich bei Auftaktveranstaltung vor.

Die Gewinner der zweiten Runde des Gründerwettbewerbs für Ponyreitschulen, den die Deutsche Reiterliche Vereinigung (FN) in Kooperation mit dem Verein Pferde für unsere Kinder ausrichtet, haben sich am Wochenende bei einer Auftaktveranstaltung auf Gut Havichhorst in Münster vorgestellt. In feierlichem Rahmen gaben die Gewinner der ersten Runde ihren Nachfolgern noch Tipps mit auf den Weg.

„Ich freue mich sehr, dass sie heute hierher gefunden haben. Die FN hat sich bemüht, diesen Wettbewerb anzustoßen, denn es ist ungeheuer wichtig, Möglichkeiten zum Reiten für kleine Kinder zu schaffen. Und genau das tun sie alle“, sagte Gisela Hinnemann, FN-Präsidiumsmitglied für den Bereich Breitensport und Mitglied der Gründerwettbewerbs-Jury, zur Begrüßung. „Ich habe selbst mit meiner Reiterei auf einem Ponyhof angefangen. Meine Liebe zum Pferd wurde dort geweckt“, erzählte sie und gab den Gewinnern noch einen Rat mit auf den Weg: „Tauschen sie sich aus, vernetzen sie sich. Davon können sie nur profitieren.“ Denn auch wenn die zehn Gewinner aus allen Ecken Deutschlands kommen, so eint sie ein Ziel: Sie alle wollen mit ihren Ponyreitschulen das Reitangebot für kleine Kinder in der Bundesrepublik vergrößern. Damit das auch zum erfolgreichen Geschäftsmodell wird, erhalten sie individuelle Beratung über die gesamte Projektlaufzeit von einem Jahr, eine finanzielle Förderung von 5.000 Euro sowie Sachleistungen der Wettbewerbspartner Derby, Effol, uvex und Waldhausen. Um den Gedanken der Vernetzung voranzutreiben, waren auch die Gewinner der ersten Runde des Gründerwettbewerbs bei der Auftaktveranstaltung ihrer Nachfolger anwesend. Einen Tag zuvor hatten sie in ihrem Abschlussworkshop ihr eigenes Projektjahr aufgearbeitet, die gesammelten Erfahrungen zusammengetragen und Tipps zusammengestellt, um sie an „die Neuen“ weiterzugeben.

Und das sind die zehn Gewinner der zweiten Auflage des Gründerwettbewerbs für Ponyreitschulen (FN) mit ihren Projekten:

Reit- und Fahrverein Loffenau e.V. 1985 (LV Baden-Württemberg), Fjordgestüt Wurzel-Ranch (LV Bayern), Lena's Reitschule (LV Bayern), Reitschule Hippomini (LV Berlin-Brandenburg), Pferdehof Loshausen (LV Hessen), Kinderreitschule Köln (LV Rheinland), Sieferhofer PonyKindergarten (LV Rheinland), Ponyreitschule Anna Thielkes (LV Westfalen) und  Voltigierzentrum im Sunderholze e.V. (LV Westfalen)

Aus Weser-Ems ist die Reitschule Hasesee vertreten: Mit einem Pferd und zehn Ponys betreibt die gelernte Tierärztin Sandra Diedrichsen seit 2005 die Reitschule am Hasesee in Bramsche bei Osnabrück. Sie ist Trainerin C und Trägerin des Goldenen Reitabzeichens. Derzeit betreuen sie und eine zweite Reitlehrerin etwa 90 Kinder pro Woche, aufgeteilt auf vier Nachmittage und zwei Vormittage. Während der Projektlaufzeit sollen die bestehende Reitschule weiter ausgebaut und neue Angebote für die frühkindliche Förderung sowie Kooperationen mit Schulen und Kindergärten geschaffen werden. Im Rahmen der Erweiterung ist im nächsten Jahr der Bau einer Reithalle geplant.

 

Weitere Informationen zum Gründerwettbewerb für Ponyreitschulen gibt es unter www.pferd-aktuell.de/gruenderwettbewerb.

Freitag, 08 Dezember 2017 08:13

Ausrüstungskatalog zur LPO 2018 ist online

Der neue LPO-Ausrüstungskatalog ist online. Die Broschüre ist eine Ergänzung zur Leistungs-Prüfungs-Ordnung 2018, die am 1. Januar 2018 in Kraft tritt, und bietet eine Übersicht über die zugelassenen Ausrüstungsgegenstände in den Disziplinen Dressur, Springen und Vielseitigkeit. Zu finden ist der Katalog als kostenloser Download unter www.pferd-aktuell.de/lpo/zugelassene-ausruestung.

Von den erlaubten Gebissen über Reithalfter, Sattel, Bein- und Ohrenschutz und Hilfszügel bis Stiefel, Sporen, Gerte, Reithelm und Schutzweste – der LPO-Ausrüstungskatalog enthält alle Ausrüstungsgegenstände, die ab 2018 im Turniersport zugelassen sind. Ganz neu im Ausrüstungskatalog ist unter anderem das Drei-Ringe-Gebiss, das ab 2018 in Spring-und Geländeprüfungen, aber auch in Springpferde-, Geländepferde- und Jagdpferdeprüfungen ab Klasse A sowie in 95er FN-Hunterklassen und höher eingesetzt werden darf. Neu ist außerdem, dass laut LPO 2018 eine freie Gebisswahl erst ab Klasse M** zulässig ist.

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