Donnerstag, 09 August 2018 16:15

DM Fahren Herchenrode: Gute Platzierungen für die Weser-Ems-Fahrer

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Herchenrode (fn-press). Der RFV Modautal war an diesem Wochenende Gastgeber der Deutschen Meisterschaften der Zweispännerfahrer. Seinen ersten Titel holte sich bei den Pferden Sandro Koalik (Drebkau), bei den Ponys gewann Steffen Brauchle (Lauchheim-Hülen) seinen zweiten Titel in dieser Anspannungsart. Bei den Pony-Vierspännern war der amtierende Mannschafts-Weltmeister schon sechs Mal Deutscher Meister.

Es war das Wochenende des Sandro Koalick. Der 30-jährige Unternehmer aus Brandenburg war in der international ausgeschriebenen Prüfung mit zwei Gespannen am Start. Mit seinen „Meisterpferden“ Fasco und Hertog Jan gewann er die Dressur und das Gelände und war mit Cianita, Ezabelle und Boy nach seinem Sieg im Hindernisfahren auch Gesamtsieger des Kombinierten Wettbewerbes. Dafür gab es viel Lob vom zuständigen Bundestrainer, Wolfgang Lohrer (Meißenheim): „Sandro hat viel gearbeitet und sich gerade auch im Hindernisfahren verbessert. Zudem hat er zwei fast gleichwertige Gespanne zur Verfügung und wird sicher ganz bald in den Kader aufgenommen“. Das und der erste Meistertitel könnte auch ein gutes Omen für 2019 sein: Im nächsten Jahr ist Koalicks Heimatverein „Am Schloßpark Raakau“ Ausrichter der Weltmeisterschaften der Zweispännerfahrer. Auf Platz drei der Kombi und damit zum Deutschen Vizemeister-Titel fuhr Sebastian Warneck. Der 35-jährige Staatsanwalt aus Potsdam hatte eigentlich seinen zehnten Deutschen Meistertitel im Visier und startete mit Platz drei in der Dressur auch gut in den Wettbewerb. Mit Platz zehn im Marathon und Platz drei im Hindernisfahren blieb ihm allerdings der Sprung auf das oberste Treppchen verwehrt. Bronze in der DM ging mit Platz sechs in der Kombinierten Wertung an Stefan Schottmüller aus Kraichtal. Vor dem 40-jährigen Hardwareentwickler lagen in der „Kombi“ noch der Schweizer Bruno Widmer und die Lähdenerin Anna Sandmann. Die 22-Jährige war wie Koalick mit zwei Gespannen am Start. Mit dem für die Meisterschaft benannten Gespann belegte sie allerdings „nur“ Platz neun in der „Kombi“ und musste so in der DM-Wertung auch Oliver Böhme (Grumbach) und Arndt Lörcher (Wolfenbüttel-Fümmelse) den Vortritt lassen. Adolf Fischer aus Lähden belegte in der Teilprüfung Gelände einen hervorragenden zweiten Platz. In der Kombi reichte es dann für Platz 10, einen Platz hinter der Vereinskollegin Anna Sandmann.

im Endklassement Platz 10 einen Platz hinter der Vereinskollegin. Fischer

Auch Steffen Brauchle konnte sehr zufrieden die Heimreise nach Baden-Württemberg antreten. Den Gewinner der Dressur und des Hindernisfahrens trennten fast zwölf Punkte vom alten und neuen Deutschen Vize-Meister, Dieter Baackmann aus Emsdetten. Der 54-jährige, der 2017 gemeinsam mit Brauchle WM-Gold in der Mannschaft geholt hatte, war Dritter in der Dressur, Neunter im Marathon und kämpfte sich mit nur einem Abwurf in den Kegeln von Platz fünf der Zwischenwertung auf den Silberrang vor. DM-Bronze gewann mit schon 16 Punkten Rückstand auf den Sieger Christof Weihe aus Minden-Petershagen und machte sich damit selbst ein Geburtstag-Geschenk: Am heutigen Sonntag wurde der Ausrichter der Pony-WM 2017 50 Jahre alt. Fast hätte es sogar noch zu Silber gereicht, doch 16,09 Punkte in den Kegelhindernissen waren ein paar Fehler zu viel. Marathonsiegerin Jasmin Genkinger (Pfalzgrafenweiler) wurde am Ende Vierte; Fünfter der DM und Sechster der Gesamtwertung war Carl Holzum aus Steinfeld. FN/bsp

Herzlichen Glückwunsch!

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